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Liköre
Das Wort Likör ist vom lateinischen Wort „liquor“ abgeleitet und bedeutet „Flüssigkeit. Liköre sind meist sehr aromatisch und haben einen relativ hohen Zuckergehalt von mindestens 100 g pro Liter. Normalerweise liegt der Alkoholgehalt bei 15 bis 40% Volumenalkohol. Allerdings gibt es auch stärkere oder schwächere Liköre, beispielsweise der Aperol mit max. 15% Volumenalkohol. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts war es der Rektor der medizinischen Fakultät der Stadt Montpellier, Arnaldo von Villanova der eine Vielzahl von Heilpflanzen in Alkohol und Alkoholwassergemische einlegte, um deren Wirkstoffe herauszulösen. Diese Technik nennt man Mazeration. Neben der Destillation gehört die Mazeration zu den beiden Grundtechniken der Likörherstellung und kann ein paar Stunden bis hin zu mehreren Wochen dauern. Nach der Mazeration werden die extrahierten Öle und der Alkohol noch ein bis zweimal destilliert. Dies bezeichnet man dann Rektifikation. Villanova gab den Pflanzenauszügen Honig hinzu um sie genießbar zu machen. Somit begann der Likör als Heilmittel. Auch deshalb blieben die Liköre lange Zeit eine Domäne der Klöster und Apotheken. Aber bereits im 14. Jahrhundert begann man auch Liköre für den Genuss von Alkohol herzustellen. Bis ins 17. Jahrhundert war der Genuss von Likören auf die Wohlhabenden Bevölkerungsschichten begrenzt, da die Zuckerpreise sehr hoch waren. Seit der Zucker zur allgemeinen Verfügung steht, gibt es Liköre aus fast allen bekannten Kräutern und Früchten. Hier finden Sie eine Auswahl an Likören.
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